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Briefe an den ehemaligen SPD-Vorsitzenden Kurt Beck PDF Drucken E-Mail

Münchens Altoberbürgermeister Georg Kronawitter, seit Jahrzehnten als „Anwalt der kleinen Leute“ engagiert, kämpft seit geraumer Zeit für eine stärkere Einbindung der großen Vermögen in die Finanzierung der staatlichen Aufgaben. Schon 1996 forderte er die Wiedererhebung der unter Kohl ausgesetzten Vermögenssteuer, konnte sich damals damit aber nicht durchsetzen. 2007 startete er mit den Professoren Dr. Lorenz Jarras und Dr. Rudolf Hickel, prominenten Gewerkschaftlern und der Münchner SPD einen zweiten Anlauf.

Diesmal gelang es, zumindest innerhalb der SPD Mehrheiten zu gewinnen, Parteitage der Sozialdemokraten in München, Oberbayern und Bayern fassten entsprechende Beschlüsse, zum Bundesparteitag empfahl die Antragskommission Annahme. Nur aus zeitlichen Gründen kam es am Hamburger Parteitag nicht zu einer Verabschiedung.

In mehreren Briefen an den Parteivorsitzenden Kurt Beck fordert Kronawitter eindringlich eindeutige Aussagen seiner Partei zu mehr sozialer und Verteilungsgerechtigkeit. Georg Kronawitter: „Für die kleinen Leute da zu sein, den Schwachen sichtlich zu helfen, das ist auch heute noch ursozialdemokratische Politik. Das hat sich seit 145 Jahren nicht geändert. Da dürfen wir uns auch von niemandem irre machen lassen.“

Damit seine Überlegungen jeder nachvollziehen kann, stellt Altoberbürgermeister Kronawitter seine vier Briefe, aber auch Fragen und Abstimmungsmöglichkeiten ins Internet .

 
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