Der ideale Oberbürgermeister
Der ideale Oberbürgermeister muss heutztage folgende Eigenschaften aufweisen: - Die Gutmütigkeit einer Schwester im Dritten Orden, - Den Scharfsinn und die Schläue des Kommissars Maigret, - Die Härte und Brutalität eines Steuereintreibers im alten Rom, - Das Schauspielertalent von Heinz Rümann. Dann schafft er es und wird auch noch populär.
Resignation
In meinem Wortschatz kommt das Wort Resignation nicht vor. Manchmal fällt es aber verdammt schwer, immer wieder die letzten Kraftreserven zu mobilisieren, um das durchzusetzen und durchzukämpfen, was ich persönlich für unabdingbar halte.
Nach mir die Sinnflut
Aus dem OB-Wahlkampf 1983/84:
Oberbürgermeister Erich Kiesl hat sich all die Jahre nach der Devise verhalten: "Nach mir die Sinnflut". Ich rufe ihm zu: "Herr Kiesl, nach Ihnen kommt nicht die Sinflut, nach Ihnen kommt wieder der Kronawitter!"
Wer sich herwatschen lässt
"Ein Arbeitnehmer, der CSU wählt, kommt mir vor, wie einer, der sich richtig herwatschen lässt und dann auch noch Dankeschön sagt. Das muss wirklich nicht sein."
Euch zu wählen ist ein Greuel
"Was schon bei Jesaja im Kapitel 41, Vers 24, steht, gilt für viele Politiker auch heute noch: - Seht, Ihr seid nichts, - Euer Tun ist auch nichts, - und Euch zu wählen ist uns ein Greuel."
Kämpfen!
Lasst mich mit einer alten Parole der Arbeiterbewegung schließen: "Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren!"
Wir haben alle den gleichen Himmel
Was über der Katholischen Akademie in Hamburg steht, gilt auch für uns im Stadtrat: "Wir haben alle den gleichen Himmel, aber nicht den gleichen Horizont!"
Bild-Zeitung und Abitur
Da wird felsenfest behauptet: "Bei uns gibt es Verteilungsgerechtigkeit! Das größte Einkommen hätten doch jene, die am meisten arbeiten. Eine solche Ansicht können nur Leute haben, die z. B. auch heute noch glauben, drei Jahre Bild-Zeitung-Lesen könne das Abitur ersetzen." |